Geschichte - Erzählen - Bewegen

Klaus Heuer

Seminare im Sommersemester 2019

Universität Gießen

Subjektorientierte Zugänge zum Lebenslangen Lernen. Biografiearbeit – Biografieforschung - Oral History

Erfahrungsproduktion durch Geschichtenerzählen hat eine lange Tradition und ist eine wichtige Kulturtechnik. Es verbindet selbstreflexive, kommunikative, soziale und kulturelle Kompetenzen. In den Geschichts- und Kulturwissenschaften und in der Erwachsenenbildung wird es auf unterschiedliche Weise genutzt. Gleichzeitig gibt es auch große Schnittmengen zwischen den Disziplinen. Das Seminar bietet eine Einführung in die Theorien und Methoden mit praktischen Beispielen. Es findet eine Exkursion in die „Bibliothek der Generationen“ im Historischen Museum der Stadt Frankfurt am Main, siehe: Frankfurt jetzt mit anschließendem Gang durch die „Neue Altstadt“ , siehe: Neue Altstadt statt.

Hochschule Darmstadt

Subjektorientierte Zugänge zum Lebenslangen Lernen. Biografiearbeit – Biografieforschung - Oral History

Das Seminar bietet eine Einführung in die Theorien und Methoden mit praktischen Beispielen. Es finden Exkursionen zur Ausstellung: Lebenspfade – Polnische Spuren in RheinMain im Haus der Geschichte in Darmstadt und in die Ausstellung: „Vergessen. Warum wir nicht alles erinnern“ und die Sammlung „Bibliothek der Generationen“ im Historischen Museum der Stadt Frankfurt am Main, statt.
Montags, 12:00-13.30 Uhr

Universität Köln

Genese und Entwicklung der Erwachsenenbildung aus ideen-und sozialgeschichtlicher Sicht

Universität des 3. Lebensalters Frankfurt a.M.

Erwachsenwerden in den 1970ern – Politikgeschichtliche Zugänge über Autobiografien

Welche Geburtsjahrgänge und Entwicklungsphasen können dem Erwachsenwerden in dieser Zeitspanne zugeordnet werden? Welche prägenden Erfahrungen des Erwachsenenwerdens werden in subjektgeschichtlichen Darstellungen dieser Lebensphase in den Mittelpunkt gestellt? Lassen sich möglicherweise Umdeutungsprozesse dieser Erfahrungen im Lebensverlauf nachzeichnen? Gibt es charakteristische Erfahrungsmuster, die sich in das kulturelle Gedächtnis einzuschreiben beginnen?

Im Seminar werden wir in der Doppelrolle als sozialwissenschaftlich Interessierte und als Zeitzeugen diese Fragestellungen zu beantworten versuchen. Ziel ist es, in einer politikgeschichtlich gestützten Weise Zugänge zur Erfahrungsproduktion in dieser Lebensphase und ihrer Wirkungsweise zu entwickeln.
Dienstags ab dem 15.04.2019 von 16.45-17.45

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